Die Windturbinenindustrie spielt eine entscheidende Rolle bei der Ökologisierung, aber die Herstellung neuer Ersatzteile für alternde Turbinen erfordert große Mengen an Ressourcen. Bei Momentum arbeiten wir aktiv daran, die Lebensdauer unserer bestehenden Windturbinen durch Wiederverwendung und Recycling von Komponenten zu verlängern. Dies verringert nicht nur unseren ökologischen Fußabdruck, sondern sorgt auch für einen kosteneffizienteren Betrieb.

Ein konkretes Beispiel für unsere Recyclingstrategie ist der jüngste Kauf einer stillgelegten Windkraftanlage in Frankreich. Diese Gondel, die nach Abschluss der Produktion demontiert wurde, haben wir als Ersatzteilquelle gekauft – unter anderem für eine unserer Windkraftanlagen auf Bornholm, die wegen eines defekten Getriebes ausgefallen war. Durch die Wiederverwendung von Komponenten aus der französischen Gondel konnten wir die Windkraftanlage wieder in Betrieb nehmen, ohne in neue, energieintensive Komponenten investieren zu müssen.

Um den CO2-Fußabdruck des Transports zu minimieren, haben wir uns dafür entschieden, die Gondel nach Dänemark zu verschiffen, anstatt sie per LKW zu transportieren. Nach dem Transport kam die Gondel in unserer Werkstatt in Dänemark an, wo Mitarbeiter unseres Serviceunternehmens Momentum Energy Services sie in Empfang nahmen.

Von Ersatzteilen zu neuer Energie auf Bornholm

In Dänemark wurde die Gondel inspiziert und die Teile, die für die Windturbine auf Bornholm verwendet werden sollten, wurden überprüft und überholt, einschließlich Getriebe, Hauptlager und Ölsystem.

Durch die Wiederverwendung des Getriebes, der Hauptwelle und des Ölsystems aus der französischen Gondel konnten wir die Turbine wieder in Betrieb nehmen – ohne in neu gefertigte Teile investieren zu müssen.

Der Rest der Gondelkomponenten wurde in unserem Lager eingelagert und steht bereit, wenn andere N60-Turbinen repariert werden müssen.

Ein kreisförmiger Ansatz für Windenergie

Dieses Programm ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir bei Momentum daran arbeiten, Ressourcen so lange wie möglich im Umlauf zu halten. Anstatt auf neue, teure Komponenten zu setzen, bevorzugen wir die Wiederverwendung und Reparatur, wo immer dies möglich ist. Das kommt nicht nur unserer Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit zugute, sondern auch dem Klima und der Umwelt.

Indem wir die Nutzung vorhandener Materialien optimieren, können wir auch die Lebensdauer unserer Windturbinen verlängern. Dies ist ein wichtiger Teil unseres Engagements für eine nachhaltigere Zukunft, in der Windenergie nicht nur in der Produktion, sondern auch im Betrieb umweltfreundlicher ist.